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„BBW leistet einen wichtigen Beitrag"

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner besuchte erstmals den Standort Heidelberg des Berufsbildungswerks Mosbach-Heidelberg

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner zeigte sich begeistert von der Arbeit des Berufsbildungswerks (BBW) Mosbach-Heidelberg: „Hier wird von Inklusion nicht nur gesprochen, sondern diese auch gelebt.“ Das Stadtoberhaupt besuchte erstmals den Standort Heidelberg der Bildungseinrichtung der Johannes-Diakonie Mosbach. In den frisch ausgebauten Räumlichkeiten im Stadtteil Rohrbach-Süd machte er deutlich: „Junge Menschen mit besonderem Förderbedarf haben einen gleichberechtigten Anspruch auf Teilhabe an Bildung und Ausbildung. Es ist wichtig, ihnen den Sprung in ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Arbeitsleben zu ermöglichen.“ Das BBW leiste daher einen aktiven und wichtigen Beitrag zu einem inklusiven Heidelberg.

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner zu Besuch im BBW in Heidelberg

Ulrich Jonas, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Beschäftigung, und Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner (v.l.) informierten sich gemeinsam mit den Verantwortlichen des Berufsbildungswerks Mosbach-Heidelberg und der Johannes-Diakonie bei einem Rundgang durch die Räume des BBW-Standorts Heidelberg unter anderem über die Ausbildung zum Fahrradmonteur. (Foto: Philipp Rothe):

Jungen Menschen mit Lern-, Mehrfach- oder psychischen Behinderungen eine Ausbildung zu ermöglichen und diese in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren – das ist das Ziel des Berufsbildungswerks Mosbach-Heidelberg. Im Dezember 2016 hat die Einrichtung ihre neuen erweiterten Räume in Rohrbach-Süd eingeweiht. Das BBW ermöglicht jungen Menschen verschiedene Berufsfelder kennenzulernen und auszuprobieren. Es bietet berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen sowie die praktische und theoretische Ausbildung in 25 anerkannten und besonders geregelten Berufen an, vier davon in Heidelberg: Dort absolvieren aktuell 82 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung zum Fahrradmonteur, Friseur, Fachlagerist oder Fachpraktiker für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice. Mittelfristig soll das Angebot noch erweitert werden – auch dank des vergrößerten Platzangebotes.  Die erforderlichen fachtheoretischen Kenntnisse werden den Auszubildenden an der hauseigenen Sonderberufsschule vermittelt. Bei Bedarf stehen unter anderem sozialpädagogische, psychologische und medizinische Betreuung bereit.

Am Standort Heidelberg kümmern sich 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berufsbildungswerks um die Auszubildenden. Insgesamt qualifiziert das Berufsbildungswerk Mosbach-Heidelberg derzeit an seinen Standorten 309 Auszubildende mit 113 Mitarbeitern. „Unsere Absolventen sind gut gerüstet für den Arbeitsmarkt und haben bei Industrie und Handwerk gute Übernahmechancen“, betonte Dr. Hanns-Lothar Förschler, Vorstandsvorsitzender der Johannes-Diakonie Mosbach. Drei von vier Auszubildenden finden nach ihrer Lehre eine Anstellung in einem Betrieb. „Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass so viele Menschen wie möglich in eine Arbeitstätigkeit eingebunden werden und nicht von Förderung abhängig sind“, sagte Ulrich Jonas, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Beschäftigung bei der Stadt Heidelberg.

Die Auszubildenden durchlaufen während ihrer in der Regel dreijährigen Ausbildung einen starken Entwicklungsprozess, erklärte Manfred Weiser, Leiter des BBW Mosbach-Heidelberg: „Durch die Ausbildung bei uns erhalten junge Menschen das Bewusstsein, dass sie etwas leisten und ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können – das ist sehr wichtig für ihr Selbstwertgefühl.“


Michael Walter
Leitung Unternehmenskommunikation
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