Startseite Berufsbildungswerk Mosbach-Heidelberg

Link zur BAG BBW

Von Stillstand keine Rede

Angelika Kvaic, Bereichsleiterin in der Bundesagentur für Arbeit, informierte sich über aktuelle Projekte

Wie können auch Jugendliche mit psychischen Beeinträchtigungen auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen? So lautete eines von mehreren aktuellen Themen, über die sich Angelika Kvaic bei einem Besuch im Berufsbildungswerk (BBW) Mosbach-Heidelberg der Johannes-Diakonie informierte. Kvaic ist Bereichsleiterin Förderung und Berufliche Rehabilitation in der Bundesagentur für Arbeit Baden-Württemberg. Neben der Diskussion mit BBW-Leiter Manfred Weiser und dem Leitungsteam über aktuelle Herausforderungen in der Ausbildung von jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf stand auch eine Führung durch die Diakonie-Klinik Mosbach unter Leitung des Ärztlichen Direktors Dr. Karsten Rudolf auf dem Programm.

Angelika Kvaic von der Bundesagentur für Arbeit informiert sich.

Angelika Kvaic von der Bundesagentur für Arbeit (vorne Mitte) informierte sich bei Verantwortlichen
von Berufsbildungswerk Mosbach-Heidelberg und Diakonie-Klinik Mosbach über deren Arbeit.


Eine fortlaufende Weiterentwicklung der Angebote zur beruflichen Bildung ist Kvaic wichtig: "Wir brauchen passgenaue Ideen, wie wir mit veränderten Bedingungen in der Ausbildung umgehen", erklärte sie.

Stillstand bedeutet hier Rückschritt." Dieser Aussage stimmte BBW-Leiter Manfred Weiser zu und informierte über aktuelle Projekte und Kooperationen, unter denen der Zusammenarbeit mit der Diakonie-Klinik besondere Bedeutung zukommt. Beide Einrichtungen der Johannes-Diakonie Mosbach haben am Standort Mosbach eine intensive Zusammenarbeit entwickelt, die vor einem Jahr mit einer Kooperationsvereinbarung untermauert wurde. Dazu gehören klinische Angebote für psychisch erkrankte Auszubildende, wechselseitige Fortbildungen sowie Arbeitserprobungen für Klinik-Patienten. Vom Stand des Projekts konnte sich Kvaic bei einem Besuch der Klinik überzeugen.

Doch bei dem Treffen mit den BBW-Verantwortlichen standen noch weitere Themen auf der Agenda. Dazu gehörten weitere Angebote für BBW-Auszubildende mit psychischer Behinderung, neue Ausbildungsgänge für kaufmännische Berufe am BBW, Schulungen zum Thema Medienkompetenz sowie der Ausbau des BBW-Standorts Heidelberg. Nach einem intensiven Austausch, bei dem auch Ideen zur weiteren Kooperation ausgetauscht wurden, beendete Kvaic den Besuch mit dem Wissen, dass von Stillstand am BBW keine Rede sein kann.

 


Andreas Lang
Pressereferent
Telefon: 06261 88-577
E-Mail an Andreas Lang schreiben