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Mehr Platz für eine moderne Ausbildung

BBW weihte neue Räume am Standort Heidelberg ein, an dem nun 4 Ausbildungsberufe angeboten werden

Manfred Weiser bot sich ein „toller Ausblick“ auf viele Gäste. Die waren zahlreich zur Einweihung neuer Räumlichkeiten des Berufsbildungswerks (BBW) Mosbach-Heidelberg am Standort Heidelberg gekommen, die der BBW-Leiter begrüßen durfte. Deutlich erweitert hatte das BBW im Gewerbegebiet Rohrbach-Süd zuletzt nicht nur die genutzte Fläche, auch können junge Menschen mit einer Lern- und Mehrfachbehinderung sowie psychischen Beeinträchtigungen in der beruflichen Bildungseinrichtung der Johannes-Diakonie Mosbach inzwischen mit dem Fachpraktiker/in Möbel-, Küchen- und Umzugsservice und Friseur/in unter zwei weiteren Ausbildungsberufen wählen.

Übergabe der neuen Räumlichkjeiten am Standort Heidelberg

Machten sich ein Bild von den neuen Räumen der Auszubildenden im Beruf Friseur/in: Jörg Huber (Pädagogischer Vorstand Johannes-Diakonie), Dr. Hanns-Lothar Förschler, Prof. Reinhard Walter, Ulrich Jonas, Christina Anger, Manfred Weiser (v.r.).

Stolz zeigte sich Manfred Weiser darauf, dass das BBW jetzt auch in der Universitätsstadt alle Leistungen unter einem Dach vereint, die ein Berufsbildungswerk brauche: Ausbildung, Berufsvorbereitung, Sozialdienst, Schule, Internat und eine medizinisch-psychologische Begleitung. „Wir ermöglichen damit den jungen Menschen den Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt“, so Weiser. Dass dies gut funktioniere, sei nur durch den Einsatz all derer möglich, die im BBW arbeiteten. Darüber hinaus dankte der BBW-Leiter besonders dem Vermieter des Gebäudes „Im Breitspiel“, Prof. Reinhard Walter. „Es ist nicht alltäglich, dass ein Vermieter so auf die Ideen des Mieters zum Umbau eingeht wie Sie.“

Vorstandsvorsitzender Dr. Hanns-Lothar Förschler nannte den Ausbau einen „wichtigen Schritt für die Johannes-Diakonie“. Man wolle mit den Angeboten dorthin, wo die Jugendlichen zu Hause sind, um ihnen vor Ort das passende Angebot zu machen. „Das haben wir hier in der Mitte der Metropolregion Rhein-Neckar umgesetzt.“ Förschler hob gemeinsam mit BBW-Leiter Manfred Weiser den Einsatz der „Antreiberin und Kümmerer“ Christina Anger hervor, die als Ausbildungsleiterin am Standort Heidelberg die Verantwortung trägt. „Um solch ein Projekt zu stemmen, braucht es eine gute Teamleistung, Sie haben jedoch noch ein Extramaß geleistet.“

Für die Stadt Heidelberg hob Ulrich Jonas als Leiter der Wirtschaftsförderung hervor, dass eine gute Ausbildung ein wichtiges Standbein für die positive Entwicklung eines Wirtschaftsstandorts sei. Und welch gute Arbeit diesbezüglich am BBW geleistet werde, zeige auch die Tatsache, dass mit Manuel Müller in diesem Jahr der beste Auszubildende zum Fahrradmonteur am Standort Heidelberg ausgebildet und bei der „Bestenehrung“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages in Berlin ausgezeichnet wurde. „Eine großartige Leistung.“

Darüber hinaus habe die berufliche Rehabilitation von Menschen mit einer Lern- und Mehrfachbehinderung mit dem Ziel der späteren Eingliederung in den Arbeitsmarkt eine besondere Bedeutung, so Jonas weiter. Als sehr positiv bezeichnete er daher das Engagement von Heidelberger Betrieben und Einrichtungen, die es Auszubildenden des BBW ermöglichten, das zweite Ausbildungsjahr dort praxisbezogen durchzuführen. Jonas dankte darüber hinaus allen Beteiligten, die sich engagiert um die Ausbildung junger Menschen unter dem Dach des BBW kümmerten.

Prof. Reinhard Walter erinnerte sich in seinem Grußwort an den Kauf des Gebäudes vor 16 Jahren. „Damals war dies ein langweiliges Areal“, schmunzelte er. Ziel sei schon damals gewesen, „etwas Lebendiges“ wie eine Ausbildungsstätte zu schaffen. Dies sei inzwischen Realität. Dafür dankte er allen Verantwortlichen der Johannes-Diakonie und der Stadt Heidelberg. BBW-Standortverantwortliche Christina Anger erläuterte die Notwendigkeit, die Flächen in Rohrbach-Süd zu erweitern, da der Platz zuletzt für die vielschichtigen Anforderungen an ein BBW und eine moderne Ausbildung zu klein geworden war. Was folgte, sei „ein Ausbau unter Volllast“ geworden. Mitarbeitende und auch Auszubildende hätten „Sensationelles“ geleistet.

Auch wenn man nun auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken könne, gehe der Blick bereits nach vorne, sagte Christina Anger weiter. So solle auf der Fläche, auf der an diesem Tag die Gäste begrüßt werden konnten, 2018 ein weiterer Ausbildungsberuf angeboten werden. „Noch kennen wir den selbst nicht“, so Anger abschließend. Bis dies so weit sei, bleibe in dieser „Zukunftswerkstatt“ viel Zeit für Kreativität und zum Feiern. Eine Einladung, die Gäste, Auszubildende und Mitarbeitende bei musikalischen Klängen des Duos Holger Schell und Michael Jochum gerne annahmen.

 


Michael Walter
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